Besetzung FU Berlin/Forderungen/Stand 13.01.2010

Aus Orga-Wiki zum Bildungsstreik 2009
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Dieser Artikel soll die jeweiligen vom Plenum akzeptierten oder von der AG Forderungen erarbeiteten Forderungen enthalten, für restliche Beiträge Zur Diskussion »




Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Vorläufige Forderungen der Besetzenden des Hörsaals 1a – FU Berlin (Stand: 12.11.09)

Die fett markierten Punkte wurden vom Plenum als besonders wichtig benannt. In Klammern hinter der jeweiligen Forderung befindet sich der Adressat der Forderung. Da häufig mehrere Adressaten gegeben sind, wird an erster Stelle der Hauptadressat genannt. Wer 100 % wofür zuständig ist, ist nicht abschließend zu sagen. So schnell wie möglich wird überprüft werden, ob die ersten Einordnungen der Zuständigkeiten korrekt sind. Bitte helft mit.


[Bearbeiten] Für ein selbstbestimmtes Studium

u.a.

  • Abschaffung der Anwesenheitspflicht (Adressat: Uni)
  • Wiedereinführung von finanzierten, studentisch geleiteten Projekttutorien (Adressaten: Uni und Land Berlin)
  • mehr Wahlmöglichkeiten und selbstbestimmte Schwerpunktsetzung im Studium (Adressaten: Uni und Land Berlin)
  • die wöchentliche Abgabe von Übungsblättern darf keine Voraussetzung für die Teilnahme an den Klausuren sein (Adressat: Uni)
  • keine Begrenzung der Anzahl von Prüfungsversuchen (Adressaten: Uni und Land Berlin)
  • Maluspunkte/Bonuspunkte sollen endgültig aus den Studienordnungen gestrichen werden (Adressat: Uni)
  • Wiedereinführung des Studienbeginns zu Winter- und Sommersemester (Adressaten: Uni und Land Berlin)
  • keine Zwangsexmatrikulationen (Adressaten: Land Berlin und Bund)
  • Möglichkeit zur Wahl von interdisziplinären Modulen (Adressat: Uni)
  • berufsvorbereitende ABV-Module sollen aus dem gesamten Seminarprogramm der Universität frei gewählt werden können (Adressat: Uni)
  • Studium Generale soll wieder angeboten werden (Adressaten: Uni und Land Berlin)
  • Hausarbeiten/Übungsblätter
    • Abschaffung der Abgabefristen für Hausarbeiten (Adressat: Uni)
  • Studienorganisation
    • Anmeldung zu einem Modul darf nicht mit der Anmeldung zur Prüfung einhergehen (Adressat: Uni)
    • Möglichkeit, sich im Campus-Management von den Prüfungen abzumelden, soll geschaffen werden (Adressat: Uni)
    • Möglichkeit, sich im Campus-Management für beliebige Module anzumelden, soll geschaffen werden (Adressat: Uni)
    • SAP „Campus Management“ abschaffen (Adressat: Uni)
    • Möglichkeit von Doppelstudium (Adressat: Uni)
    • mehr selbstorganisierte studentische Freiräume und Cafés (Adressat: Uni)
    • Abschaffung von Zwangsberatungen (Adressat: Uni)
    • keine Probezeiten mit Zwangsexmatrikulation als Folge (Adressat: Land)
    • notenlose Scheine zu Beginn des Studiums, Durchschnittsrelevante Noten erst ab dem 3. Semester (Adressat: Land Berlin und Uni)
    • Einführung eines Noten-Kontingents, welches bei der Abschlussnote nicht zählt(Adressat: Uni und Land Berlin)
    • (Bringe hiermit Vorschlag ein) Schleuse zum Wechsel in das Magister-Studiensystem wieder öffnen (Adressat: Uni)

[Bearbeiten] Demokratisierung der Hochschule

u.a.

  • es sollen Strukturen geschafft werden, mit denen wir in den Prozess der Bachelor/Master-Überarbeitung eingreifen können (Adressaten: Land Berlin und Uni)
  • Einführung der viertelparitätischen Mitbestimmung in der akademischen Selbstverwaltung
    (Parität ist die dauerhafte Zuordnung von Sitzen in einem Gremium zu bestimmten Interessensgruppen anhand eines festen Schlüssels)(Adressat: Land Berlin)
  • Berufung der studentischen Mitglieder der Kommission für Lehre (KFL) nur durch Studierende ( (Adressat: Uni)noch abzustimmen)
  • politisches Mandat für alle gewählten studentischen Vertreter_innen
  • Lenzen absetzen (Adressat: Uni)
    erledigt? Siehe Nachrichten
    Nicht erledigt. Dieter Lenzen hat weder zugestimmt, noch dementiert. Es ist also noch alles offen! --192.168.0.100 20:48, 15. Nov. 2009 (CET)
  • Nichtanwendung/Abschaffung der Erprobungsklausel an der Universität ( (Adressat: Uni)noch abzustimmen)http://www.berlin.de/imperia/md/content/senwfk/pdf-dateien/recht/berliner_hochschulgesetz.pdf?start&ts=1215512689
  • Institutstage sollen flächendeckend eingeführt werden (Adressat: Uni)

[Bearbeiten] Für Solidarität und freie Bildung

u.a.

  • keine prekären Beschäftigungsverhältnisse an der Hochschule (Adressaten: Land Berlin, Bund und Uni)
  • aktiver Einsatz aller gegen Rassismus, Sexismus und jedwede andere Art von Diskriminierung (Adressat: Jedermann) zu allgemein und nicht realistisch
  • keine Repression gegen studentische Proteste (z.B. durch Polizeieinsätze) (Adressat: Uni und Polizei)
  • keine Polizei an der Hochschule (Adressat: Uni aber auch Bund)
  • keine Forschung, die Kriegs- oder Rüstungszwecken dient, an der Universität (Adressat: Uni, da Landes- oder Bundesregelungen verfassungswidrig wären)

[Bearbeiten] Mehr Geld für bessere Bildung – Soziale Öffnung der Hochschule

u.a.

  • Hochschulstudium ohne Hochschulreife ermöglichen (Adressat: Bund)
  • Mehrlagiges Toilettenpapier in allen Toiletten der Hochschule (Adressat: Uni)
  • die Aufstockung der finanziellen Zuschüsse des Landes Berlin an die Berliner Hochschulen/Schulen und Kitas etc. zur Ausfinanzierung der bestehenden (Adressat: Land Berlin)
  • neue, zusätzliche Studienplätze sollen geschaffen werden (Adressat: Land Berlin u evtl. Bund)
  • Numeri Clausi abschaffen (Adressat: Land Berlin)
  • keine Zulassungsbeschränkungen für Master-Studiengänge (Adressat: Uni u z.T. das Land Berlin)
  • die Hochschulfinanzierung durch das Land Berlin darf nicht davon abhängen, wie viele Studierende ihr Studium innerhalb der Regelstudienzeit abschließen (Adressat: Land Berlin)
  • Sprachtests als Eingangsvoraussetzung für Studierende mit nicht-deutscher Hochschulzugangsberechtigung abschaffen (Adressat: Uni)

[Bearbeiten] Überarbeitung 14.11. (Vorschlag der AG, noch nicht vom Plenum abgestimmt)

[Bearbeiten] Verbesserung der Lehr- und Lernqualität

  • kleinere Seminare/Tutorien durch Einstellung neuer Lehrkräfte (Adressaten: Land Berlin, Uni)
    • Aufgrund von Personalmangel und -abbau sind viele Veranstaltungen überfüllt, was eine konstruktive Arbeitsathmosphäre oder gar die Teilname selbst unmöglich macht.
  • Reduktion der Arbeitsbelastung (Adressaten: Uni und Land Berlin)
  • (Stichworte: Zeitdruck, Arbeitsdruck, Arbeitsstress, Workload,...)
    • Entspannung der hohen zeitlichen Dichte des Stoffes für mehr Tiefe und ein breiteres, individuell gestaltetes Studium
    • Verweis Selbstbestimmung
    • z.B. durch Anpassung/Verlängerung der Regelstudienzeit oder Verringerung der Pflichtveranstaltungen (Pflichtkurse)
      • Relevant für Bafög
      • Rücksicht auf individuelle Verpflichtungen, wie Nebenjob oder Erziehung
  • Mehr Raum für nonkonforme/kritische Wissenschaft (keine konkreten Adressaten)
    • Raum zum hinterfragen der Ansichten und Methoden auch der eigenen wissenschaftlichen Disziplin

(Werbung wird nacher mitaufgenommen -> Verschoben zu mitbestimmung in der Uni)

(Stopp der Seperation... -> verschoben zu Master für alle)

(Prüfungstermine zu Beginn des Semesters veröffentlichen -> verschoben zu Selbstbestimmung) (Mehr Infos im Vorlesungsverzeichnis -> verschoben zu Selbstbestimmung)

  • Zeitnahe Wiederholungsklausuren (Adressat: Uni)

Erhaltung von durch Abschaffung bedrohten Fachbereiche

[Bearbeiten] Für ein selbstbestimmtes Studium

  • Mehr Flexibilität bei der Auswahl der Lehrangebote (Adressat: Uni und Land Berlin)
    • Überarbeitung des Programms der Allgemeinen Berufsvorbereitungen [Diskussionspunkt]
      • Erweiterung um komplettes Veranstaltungsprogramm der FU
      • Änderung der Bezeichnung Allgemeine Berufsvorbereitung
      • Eventueller Verweis zum Studium Generale
    • Freie Veranstaltungswahl (ohne Plicht Klausur zu schreiben) [eventuell Überflüssig durch Abschaffung des Maluspunktsystems]
      • Zeitpunkt der Module (soweit möglich) zeitlich austauschbar [in manchen Fällen nicht möglich? Zu Belegen]
      • Keine Vorraussetzungen bei Vorlesungen, sondern Empfehlungen
  • Abschaffung der Anwesenheitspflicht (Adressat: Uni)
    • [nicht als ersten Punkt, da es den Eindruck erweckt, dass wir Arbeitsfaul wären]
    • Anwesenheitslisten mindern den Anreiz für dozierende didaktisch und inhaltlich hochwertige Veranstaltungen zu führen
      • [z.Zt. existiert kein dringender Bedarf für Dozenten von Seminaren/Tutorien sich anzustrengen, da Studierende sowieso zwangsweise erscheinen müssen]
      • ohne Anwesenheitspflicht wird Anwesenheit zum Feedback für Dozenten
    • ermöglicht freie Zeitplanung für individuelle Verpflichtungen wie z.B. Nebenjob oder Erziehung
      • [Problematik chronischer Krankheiten]
    • Förderung gesellschaftlichen/ehrenamtlichen Engagements
  • Wiedereinführung von finanzierten, studentisch geleiteten Projekttutorien (Adressaten: Uni und Land Berlin)
    • Training von Softskills
  • Die Abgabe von Lernstandskontrollen insb. Übungsblättern muss fakultativ sein und darf keine Vorraussetzung für den Erwerb von Leistungs- und Teilnahmenachweisen sein (Adressat: Uni)
    • [Diskussionspunkt, insb. mit Tutoren/Dozenten]
    • Dienen der Übung des Studenten / Feedback für eigenen Wissenstand
    • Unterschiedliche Ideen für Bewertungssysteme: (Diskussionspunkt, betrifft jeden Studenten)
      • (Kein Einfluss der Hausarbeiten/Übungszettel, Klausur zählt)
      • (Hausarbeiten/Übungszettel und Klausur haben Anteilsweisen Einfluss)
      • (Student hat die Wahl ob er über die Klausur oder Hausarbeiten/Übungszettel bewertet werden will)
  • Hausarbeiten ohne Abgabefrist (Adressat: Uni)
    • [Diskussionspunkt]
    • Unfair den Dozenten gegenüber
    • Wichtig Ausnahmespielraum zu lassen
  • Keine Zwangsexmatrikulation (Adressat: Land, Bund und Uni)
    • Abschaffung der "Malus/Bonuspunkte"
      • als Folge unbegrenzte Wiederholbarkeit an Prüfungen
    • keine Zwangsberatung
    • Keine Probezeiten
  • Angebot sämtlicher Lehrveranstaltungen zu Sommer und Wintersemester, insbesondere im Fall von Pflichtveranstaltungen (Adressat: Uni und Land Berlin gleichermaßen)
  • [Diskussionspunkt mit Dozenten am Mittwoch]
    • zur Ermöglichung des Einstiegs/Wiederholung/Fortsetzung(Praktika/Auslandsaufenthalt) in Sommer/Wintersemester
    • zieht mehr Lehrpersonal mit sich
      • ohnehin forderung
          • [dennoch teuer]
  • Die Selbstverwaltung über das Internet (Campus Management) muss grundlegend verbessert werden (Adressat: Uni)
    • Mit der Bedienung bestehenden System des Campusmanagements gibt es gravierende Probleme
      • Barrierefreiheit
      • unklar und kompliziert
    • das CMS soll unsere Freiheiten und Möglichkeiten gemäß unserer Forderungen unterstützen und gewährleisten
  • Mehr studentisch verwaltete Räume (Adressat: Uni)
    • Für selbstbestimmtes Lernen
    • Für kulturelle und hochschulpolitische Arbeit
    • z.B. Arbeitsräume, Fachschaftsräume, Cafés
  • Möglichkeit einen Anteil der Noten aus der Berechnung der Abschlussnote auszuschließen (Adressaten: Uni und Land Berlin)
    • Verringerung des Leistungsdrucks

[Bearbeiten] Für Solidarität und freie Bildung

  • keine prekären Beschäftigungsverhältnisse an der Hochschule (Adressaten: Land Berlin, Bund und Uni)
  • Aktiver Einsatz aller gegen Rassismus, Sexismus und jedwede andere Diskriminierung (Adressat: Jedermann)
  • keine Repression gegen Studentische Proteste (z.B. durch Polizei) (Adressaten: Uni und Polizei)
    • keine Polizei an der Hochschule (diskussionspunkt)
  • keine Forschung die Kriegs- und Rüstungszwecken dient (Adressat: Uni, da Landes- bzw- Bundesregelungen verfassungswirdrig wären)

[Bearbeiten] Demokratisierung der Hochschule

  • Strukturen schaffen, mit denen die Studierenden in den Prozess der Ba-Ma-Überarbeitung mit einbezogen werden (Adressaten: uni und Land Berlin)
    • Bezug zur Ampelliste
  • Wiedereinführung der viertelparitätischen Mitbestimmung in allen Gremien der akademischen Selbstverwaltung (Adressat: Land Berlin)
  • Studierende sollten freien Zugang und gestalterisches Mitbestimmungsrecht zu der Kommission für Lehre erhalten (Adressat: Uni)
    • Die KFL beschäftigt sich mit der Lehre und präsentiert ihre Ergebnisse im Akademischen Senat, wo darüber abgestimmt wird.
  • Mehr direkter Austausch zwischen Studierenden und PräsidentIn (Adressat: Uni)
    • Wiedereinführung regelmäßiger Sprechstunden

[Bearbeiten] Mehr Geld für bessere Bildung – Soziale Öffnung der Hochschulen

  • Bedingungsloses BAFöG (Adressaten: Bund und Länder)
    • Selbstbestimmtes Studium unabhängig vom Einkommen der Eltern
  • Die Aufstockung der finanziellen Zuschüsse des Landes Berlin an die Berliner Hochschulen/Schulen und Kitas u.A. zur Ausfinanzierung der bestehenden und Schaffung neuer Studienplätze (Adressat: Land Berlin)
  • Freier Hochschulzugang für alle Interessierten (Adressaten: Bund und Länder)
  • NC abschaffen (Adressaten: Länder und Bund)
  • Die Möglichkeit zum Master-Studium für alle Bachelor-AbsolventInnen (Adressaten: Uni und Länder)
  • Leistungsunabhängige Finanzierung der Universitäten (Adressaten: Länder und Bund)
    • Stärkere Grundfinanzierung
    • Unabhängig von AbsolventInnen, die ihr Studium in Regelstudienzeit abgeschlossen haben
  • Keine Sprachtests als Zugangsvoraussetzung für Studierende mit nicht-deutscher Hochschulzugansberechtigung (Adressat: Uni)

[Bearbeiten] vorschlag dachthemenforderungen

vorschlag

3.1. - studiengebühren abschaffen bundesweit. (Adressaten: Länder, da der Bund keine Kompetenz hat)

die begründung, derer es eigentlich nicht bedarf, die aber genausowenig eigentlich verboten werden sollte:

3.1.1. die FU versteht sich auch in ihrem besetzten zustand nicht als ein singulärer bildungselitestudibesetzungsverein.

3.1.2. auch der FU ist bewußt, daß gerade in krisenzeiten leute mit "stimmrecht vor dem gerupften huhn" lustige argumentationseinfälle haben und berlin das nächste wäre/sein kann und soll, das "dran zu glauben hat". und zu zahlen hat. damit auch morgen wieder nur die kiddies von denen, die die kröten (noch oder wieder) haben, studieren dürfen.

3.1.3. dieser vorschlag versteht sich KEINESFALLS als auch nur ein VERSUCH, von den brisanten themen an dieser uni abzulenken, soll heißen: wir sollten weiterhin an den konkretforderungen an dieser uni und den studienbedingungen für studenten arbeiten. das wird von den anderen unis und anderen studenten sehr wohl wahr- und positiv aufgenommen. die studenten anderer unis werden dabei gehört (von leuten, die als studenten danebenstehen zufällig), wie sie sätze aussprechen wie z.b. "das ist logisch, das muß so sein, bei denen, herrscht ja auch ein ziemlich rauher, um einiges eisigerer wind dort." - die debatten laufen in etwa richtung "lockerere forderungen, die es sich leisten können, nur forderungen/phrasen auf dem papier zu bleiben, können sich nur unis leisten, bei denen im übrigen die studis an den eigenen studienbedingungen nicht viel zu meckern haben."

3.2. frische vernetzungsnews dazu 21.11.09-1 (göttingen, stand: listennachricht 21.11.)


Anmerkung: Die kursiven Texte sind nicht(!) vom Plenum abgesegnet. Sie stammen aus Kommentaren vom Wiki, sie sind nur zur Diskussion weiterhin da.

[Bearbeiten] Diskussion

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Arbeitsgruppen Berlin